Bauer mit Rind, Toskana  07/2000

Format 600 x 800, Öl auf Leinwand

 Das mächtige Chiani-Rind bildet mit dem älteren Bauern das Zentrum dieses Gemäldes. Man erkennt den schweißtreibenden Kampf des Menschen mit seiner kargen Umwelt. Stilisierte Weinreben bilden einen optischen Kontrast zur grob strukturierten Erde. Der hölzerne Pflug könnte aus dem Mittelalter stammen. Doch finden wir auch heute noch diese Geräte insbesondere in schwer zugänglichen Regionen der Toskana, dort wo durch die schroffe Landschaft modernen Maschinen der Zugang verweigert wird.

   

 

In unserer modernen Zeit ist nur wenigen bewußt, wie hart manch  ein Mensch für sein Brot arbeiten muß. Ist diese Form des Ackerbaus nicht die ökologischste und für die Natur verträglichste? Wir wissen, dass sich unsere stetig wachsende Bevölkerung auf diese Art und Weise nicht mehr versorgen läßt. Doch soll erinnert werden, dass unsere Form der  intensiven Landwirtschaft heute Grenzen erreicht hat, die der Natur erheblichen Schaden zufügen wird. Unser Grundwasser ist gefährdet, Schädlingsbekämpfungsmittel bedrohen unsere Nahrungsmittel, Resistenzen bilden sich bei vielen Keimen, die Folgen der Genmanipulation sind heute noch nicht einschätzbar -wo führt uns dieser Wahn hin?